Warum SEO-Texte weniger kosten als du denkst

Warum SEO-Texte weniger kosten als du denkst

Mein Nachbar Thomas hat letztes Jahr seine Online-Kochschule gestartet. Er kam im März zu mir, ziemlich frustriert. Eine Agentur hatte ihm ein Angebot für SEO-Texte gemacht: 450 Euro pro Artikel, mindestens zehn Stück. 4.500 Euro, die er nicht hatte.

Wir saßen in seiner Küche und er zeigte mir die Beispieltexte der Agentur. Schön formatiert, ja. Aber nichts darin, was Thomas nicht selbst gewusst hätte. Das Problem war nur: Er dachte, er könne das nicht.

Was die Agenturen dir nicht erzählen ist ziemlich simpel. Die meisten SEO-Texte folgen einer Struktur, die du in zwei Stunden lernen kannst. Keyword am Anfang, H2-Überschriften alle 200 Wörter, interne Links, fertig. Das rechtfertigt keine 450 Euro.

Thomas und ich haben uns ein kostenloses Keyword-Tool angeschaut. Ubersuggest in der Gratis-Version reicht völlig für den Anfang. Er fand heraus, dass "Pasta ohne Küchenmaschine" 800 Suchanfragen im Monat hatte. Niemand schrieb darüber, weil alle Agenturen teurere Keywords bevorzugen.

Sein erster Artikel dauerte sechs Stunden. Der zweite vier. Beim fünften brauchte er zweieinhalb Stunden. Die Mathematik ist einfach: Selbst wenn du deine Zeit mit 30 Euro pro Stunde bewertest, kommst du auf 75 Euro statt 450 Euro.

Aber der eigentliche Unterschied liegt woanders. Thomas wusste Dinge über Pasta, die keine Agentur recherchieren würde. Welche Mehlsorten bei Hitze kleben. Warum kaltes Wasser den Teig zäher macht. Details, nach denen Leute tatsächlich suchen.

Drei Monate später rankten vier seiner Artikel auf der ersten Seite. Die Conversion-Rate lag bei 12 Prozent, weil die Texte authentisch klangen. Weil sie es waren.

Natürlich gibt es Situationen, wo Agenturen Sinn machen. Wenn du 50 Artikel pro Monat brauchst. Wenn du in einem regulierten Bereich arbeitest, wo jedes Wort geprüft werden muss. Aber für die meisten Online-Kurse, Beratungen, kleinen E-Commerce-Shops? Du zahlst für Expertise, die du bereits hast.

Die Tools sind kostenlos oder kosten 20 Euro im Monat. Die Struktur lernst du an einem Nachmittag. Was übrig bleibt ist dein Fachwissen, und das hat sowieso niemand außer dir.

Thomas schreibt jetzt alle zwei Wochen einen Artikel. Seine Kochschule läuft. Und er hat 4.500 Euro gespart, die er in bessere Videokameras investiert hat.

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